Hilfe im Notfall per Knopfdruck
Straubing hat laut Umfrage den besten Malteser-Hausnotruf bundesweit

Eine ältere Frau lebt alleine in ihrer Wohnung. Sie stürzt, kann nicht mehr aufstehen. Völlig hilflos liegt sie am Boden. In solchen Situationen kann der Hausnotruf eine wichtige, vielleicht sogar lebensrettende Hilfe darstellen. Auch der Malteser Hilfsdienst bietet diesen Dienst an. Eine Umfrage unter knapp 14 000 Kunden ergab jetzt: Die Straubinger haben den besten Hausnotruf aller Malteser-Standorte, die Mitarbeiter erhielten Bestnoten für Freundlichkeit, Zuverlässigkeit und Einfühlsamkeit.

Bestnoten: Bezirksgeschäftsführer Franz Liebl bekam von Diane Freudensprung, Produktverantwortliche Hausnotruf in der Region Bayern / Thüringen, eine Urkunde überreichtBestnoten: Bezirksgeschäftsführer Franz Liebl bekam von Diane Freudensprung, Produktverantwortliche Hausnotruf in der Region Bayern / Thüringen, eine Urkunde überreichtStraubing, 26. November 2009 – Für Bezirksgeschäftsführer Franz Liebl ist dies natürlich eine große Ehre: "Wir sind sehr, sehr stolz auf diese Auszeichnung." Großes Lob spricht er dabei Walter Schöfer aus, der den Hausnotrufdienst leitet und zusammen mit seinem Team "Tag und Nacht für die Leute da ist". Und das nicht nur im Notfall, sondern zum Beispiel auch, wenn jemand Gesprächsbedarf oder ganz alltägliche Sorgen hat. Schöfers vorbildliches Engagement habe zu dieser Auszeichnung geführt, die das Ergebnis der letzten Befragung im Jahr 2006 noch einmal getoppt hat: Damals erreichten die Straubinger den dritten Platz unter den Maltesern bundesweit. Beurteilt wurde bei der Umfrage beispielsweise, wie freundlich und einfühlsam die Mitarbeiter waren, wie schnell bei einem Notfall Hilfe eintraf oder ob das Gerät immer funktionierte.
In Stadt und Landkreis nutzen rund 260 Menschen den Hausnotruf der Malteser, im gesamten Bezirk sind es 670. Vor allem sind es alleinstehende, ältere Menschen, die zwar hilfebedürftig, aber noch in der Lage sind, sich selbst zu versorgen und noch nicht im Heim untergebracht werden müssen. "Durch den Hausnotruf soll möglichst lange ein weitgehend selbstständiges Leben im eigenen Zuhause geführt werden können", so Liebl.
Damit diese Unabhängigkeit in vertrauter Umgebung geboten werden kann, wird ein Hausnotrufgerät in der Nähe des Telefons installiert. Zusätzlich erhält man einen Handsender. So kann man von jedem Punkt des Zuhauses schnell kompetente Hilfe anfordern, auch wenn man nicht mehr in der Lage sein sollte zu sprechen. Ein Knopfdruck genügt also, um mit einem Mitarbeiter in der Zentrale verbunden zu werden. Dieser verfügt über alle zuvor hinterlegten Angaben wie zum Beispiel Medikamentenbedarf oder Kontaktpersonen und handelt entsprechend. "Das gibt nicht nur den Betroffenen Sicherheit, sondern auch den Angehörigen", erklärt Liebl. - sos -