Neuer Transportdienst bringt niederbayernweit Ärzte dorthin, wo sie gebraucht werden
Immer wieder kommt es vor, dass Patienten zur Weiterbehandlung in eine andere Klinik verlegt werden müssen. War hierfür die Begleitung durch einen Arzt erforderlich, mussten bislang Klinikärzte oder der Dienst habende Notarzt die Verlegungsfahrt begleiten. Da die Personaldecke in den Kliniken jedoch dünn ist und um zu vermeiden, dass ein Einsatzbereich längere Zeit ohne Notarzt ist, wurde bei der Novellierung des Rettungsdienstgesetzes der arztbegleitende Patiententransport beschlossen.
v. l.: Gernbauer Sabrina (Malteser), Jungtäubl Michael (BRK), Klein Florian (Malteser), Helmbrecht Christopher (BRK), Mühlbauer Markus (Leiter RD BRK Deggendorf), Dietweger Thomas (Leiter Rettungsdienst Malteser gGmbH Straubing)Bei der Ausschreibung durch den für Niederbayern zuständigen Zweckverband Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung in Straubing landeten die Deggendorfer Verbände von BRK und Maltesern auf den vordersten Plätzen und übernehmen den Dienst nun gemeinsam zu gleichen Teilen. Bald soll ein neues Verlegungsarzteinsatzfahrzeug zur Verfügung stehen. Bis dahin kommt ein entsprechend ausgestattetes Übergangsfahrzeug zum Einsatz. Fahrer und Arzt können durch die Rettungsleitstelle alarmiert werden und begleiten den Transport. Anschließend wird der Begleitarzt zurückgefahren.
Das Personal
Das Stammteam des Verlegungseinsatzfahrzeuges besteht sowohl aus hauptamtlichen Mitarbeiter der Malteser als auch des BRKs.
„Der gemeinsame Dienst wird dazu beitragen, dass beide Verbände näher zusammenrücken. Die Qualität der medizinischen Versorgung wird weiter verbessert“, erklärte Sibler und erntete Zustimmung bei Dr. Moser: „Wir vom Malteser Hilfsdienst freuen uns, dass wir das gemeinsam mit dem BRK machen können. Wir wollen die bestmögliche Hilfe anbieten. Und es freut mich besonders, dass für Niederbayern der Standort Deggendorf ausgewählt wurde.“